Über uns

Selbst­ver­ständ­nis des Of­fe­nen An­ti­fa Plenums Halle (Saale):

Das offene Antifa Plenum Halle ist aus der ehemaligen Jugendantifa Halle heraus entstanden. Es stellt eine vollkommen neue Struktur dar, um mehr Leute in einem offeneren Prozeß beteiligen zu können und sich zu vernetzen. Aus der Jugendantifa Halle sind aber auch zwei weitere Gruppen hervorgegangen. Einmal die Gruppe [insert name here] und die Gruppe Geko (Gesellschaftskritische Odysee)

Das Of­fe­ne An­ti­fa Ple­num Halle ist, wie der Name es schon ver­mu­ten lässt, ein of­fe­nes Tref­fen, bei dem sich an­ti­fa­schis­tisch
in­ter­es­sier­te und ak­ti­ve Leute tref­fen kön­nen, um In­for­ma­tio­nen aus­zu­tau­schen – zum Bei­spiel zu ge­plan­ten Vor­trä­gen, De­mons­tra­tio­nen,
krea­ti­ven Ak­tio­nen und Kam­pa­gnen. Dabei kann es darum gehen, sich bei sol­chen Ver­an­stal­tun­gen und Ak­tio­nen zu sup­por­ten, aber auch, diese und ihre In­hal­te zu dis­ku­tie­ren und sich auch das eine oder an­de­re mal zu kri­ti­sie­ren ;) . Zu dem Be­griff „Offen“ soll­ten viel­leicht noch ein paar er­läu­tern­de Worte fal­len: Wir ver­ste­hen die­ses Tref­fen als Ort für eine of­fe­ne und par­tei­un­ab­hän­gi­ge Ar­beit von An­ti­fa­schis­tin­nen und An­ti­fa­schis­ten, die es sich zur Auf­ga­be ge­macht haben, links­ra­di­ka­le Theo­rie und Pra­xis nach außen zu tra­gen; offen dabei in­so­fern, als dass es sich hier­bei nicht um eine ge­schlos­se­ne Grup­pe han­delt.
Was wir als links­ra­di­kal er­ach­ten, sind Ideen und Ak­tio­nen, die eine mög­lichst große Frei­heit für alle Men­schen ein­for­dern, un­ab­hän­gig von ihrer Her­kunft, ihrer Haut­far­be, ihrem Glau­ben, ihren Leis­tun­gen in Schu­le und Beruf, ihrem Ge­schlecht oder an­de­ren Merk­ma­len, die mo­men­tan be­nutzt wer­den, um Men­schen zu dis­kri­mi­nie­ren und in ihrer Frei­heit ein­zu­schrän­ken. Die Ur­sa­chen die­ser Dis­kri­mi­nie­rungs­for­men zu be­sei­ti­gen, ist daher unser Ziel.
Das kann auf ganz ver­schie­de­ne Art und Weise getan wer­den und es ist dabei nicht die Hauptauf­ga­be des Of­fe­nen Ple­nums, ent­spre­chen­de Ak­tio­nen zu pla­nen und durch­zu­füh­ren – das ma­chen ver­schie­de­ne Grup­pen und In­itia­ti­ven, die sich hier auch tref­fen, in ei­ge­ner Regie. Das Tref­fen soll also eine Ver­net­zungs­platt­form sein, auf der sich aus­ge­tauscht und für ei­ge­ne Ak­tio­nen und Ver­an­stal­tun­gen ge­wor­ben und nach Un­ter­stüt­zung ge­fragt wer­den kann.
Da es sich um eine of­fe­nes Ple­num han­delt, bei dem sich viele ver­schie­de­ne Men­schen tref­fen, haben diese Men­schen durch­aus ver­schie­de­ne An­sich­ten dar­über, wie be­stimm­te Ziele zu er­rei­chen und wo die Ur­sa­chen für ver­schie­de­ne Pro­ble­me in der ka­pi­ta­lis­ti­schen Ge­sell­schaft zu fin­den sind. Es ist also für (fast) je­de*n etwas dabei… Trotz des offenen Charakters unseres Plenums haben wir einige Mindeststandards:+ Ideo­lo­gi­en und Vor­ur­tei­le, die die Welt ver­ein­facht dar­stel­len und sim­ple Freund-​Feind-​ Sche­ma­ta er­schaf­fen, wer­den bei uns auf wenig Zu­spruch sto­ßen. Wenn auch du Lust auf Theo­rie, Pra­xis und Ver­net­zung mit an­de­ren kri­ti­schen Köp­fen hast, dann komm vor­bei! Für
die nächs­ten Ter­mi­ne könnt ihr auf un­se­rer Web­sei­te nach­schau­en oder uns eine E-​Mail schrei­ben.

Unsere Mailadresse lautet: offenesantifaplenumhalle@riseup.net

Ein Kommentar

  1. […] Selbstverständnis des Offenen Antifa Treff Halle (Reil 78): Das Offene Antifa Plenum Halle ist, wie der Name es schon vermuten lässt,ein offenes Treffen, bei dem sich antifaschistisch interessierte und aktive Leute treffen können, um Informationen auszutauschen – zum Beispiel zu geplanten Vorträgen, Demonstrationen, kreativen Aktionen und Kampagnen. Dabei kann es darum gehen, sich bei solchen Veranstaltungen und Aktionen zu supporten, aber auch, diese und ihre Inhalte zu diskutieren und sich auch das eine oder andere mal zu kritisieren . Zu dem Begriff „Offen“ sollten vielleicht noch ein paar erläuternde Worte fallen: Wir verstehen dieses Treffen als Ort für eine offene und parteiunabhängige Arbeit von Antifaschistinnen und Antifaschisten, die es sich zur Aufgabe gemacht haben, linksradikale Theorie und Praxis nach außen zu tragen; offen dabei insofern, als dass es sich hierbei nicht um eine geschlossene Gruppe handelt. Was wir als linksradikal erachten, sind Ideen und Aktionen, die eine möglichst große Freiheit für alle Menschen einfordern, unabhängig von ihrer Herkunft, ihrer Hautfarbe, ihrem Glauben, ihren Leistungen in Schule und Beruf, ihrem Geschlecht oder anderen Merkmalen, die momentan benutzt werden, um Menschen zu diskriminieren und in ihrer Freiheit einzuschränken. Die Ursachen dieser Diskriminierungsformen zu finden und zu beseitigen, ist daher unser Ziel. Das kann auf ganz verschiedene Art und Weise getan werden und es ist dabei nicht Aufgabe des Offenen Plenums,entsprechende Aktionen zu planen und durchzuführen – das machen verschiedene Gruppen und Initiativen, die sich hier auch treffen, in eigener Regie. Das Treffen soll also eine Vernetzungsplattform sein, auf der sich ausgetauscht und für eigene Aktionen und Veranstaltungen geworben und nach Unterstützung gefragt werden kann. Da es sich um eine offenes Plenum handelt, bei dem sich viele verschiedene Menschen treffen, haben diese Menschen durchaus verschiedene Ansichten darüber, wie bestimmte Ziele zu erreichen und wo die Ursachen für verschiedene Probleme in der kapitalistischen Gesellschaft zu finden sind. Es ist also für (fast) jede_n etwas dabei… Ideologien und Vorurteile, die die Welt vereinfacht darstellen und simple Freund-Feind- Schemata erschaffen, werden hier allerdings auf wenig Zuspruch stoßen. Wenn auch du Lust auf Theorie, Praxis und Vernetzung mit anderen kritischen Köpfen hast, dann komm vorbei! Für die nächsten Termine könnt ihr auf unserer Webseite nachschauen oder uns bzw. der Reil 78 eine E-Mail schreiben. […]

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